Backen mit Nuss und Möhre – der rohe Karottenkuchen

Im Selbstversuch, Süß macht mich glücklich, Süß macht mich glücklich

Die Wahl meines zweiten Rezepts fällt mir leicht, auf besonderen Wunsch eines Freundes, der das Buch bei mir liegen sah und darin stöberte, widme ich mich an meinem zweiten Backwochenende dem Rezept „Roher Karottenkuchen“, dessen Frosting laut Daisy Lowe  „nach herrlich schlechtem Gewissen schmeckt“, obwohl es das gar nicht muss. Klingt schon mal gut.

Wie die Energiebällchen ist auch dieser Kuchen glutenfrei, milchfrei und vegan, allerdings werden zwei Esslöffel Xylitol verwendet – im Endeffekt ist das Rezept also mit drei Herzen gekennzeichnet.

Kleine Info am Rande: Xylitol oder auch Birkenzucker ist ein natürlicher Zuckeraustauschstoff, der z.B. aus der Rinde von Birke und Buche gewonnen wird. In Geschmack und Verwendung entspricht der Stoff herkömmlichem Zucker, hat aber (zumindest laut Packungsinformation) 40% weniger Kalorien.

Zutaten roher KarottenkuchenDann geht’s mal los mit dem Teig, nacheinander kommen alle Zutaten in eine Schüssel und werden zu einem festen Teig geknetet. Diesen gibt man (laut Rezept) in eine quadratische Backforrm von 15 x 15 Zentimeter. Meine Backform ist zwar rechteckig, aber was soll’s: Es klappt trotzdem.

Danach geht es an das garantiert-ohne-Reue-zu-genießende Frosting. Die Cashewnüsse, die über Nacht eingeweicht worden sind, kommen in den Mixer, Vanillemark, Zitronensaft und Meersalz noch dazu, dann wird das Ganze mit dem zerlassenen Kokosöl vermischt. Et voilá! Das Frosting kommt auf den Kuchen und der Kuchen für zwei Stunden in den Kühlschrank.

Die Zubereitung ist alles in allem schon etwas aufwendiger als bei den Energiebällchen, aber hey! das ist nun auch wirklich nicht schwer. Also keine Sorge: Selbst für Backanfänger ist dieses Rezept gut umsetzbar.

Roher KarottenkuchenUnd der Geschmack? Die Resonanz bei meiner Familie und meinem Freundeskreis ist gespalten. Die einen (darunter zum Glück auch der Freund, der sich den Kuchen gewünscht hat) rufen laut „Yuuuummmiiieh!“ und futtern ein Stück nach dem anderen, die anderen schließen sich verhalten dem Kommentar von Daisy Lowes Vater an, der rohe Karottenkuchen sei ein „Salatkuchen“. Naja, das ist ja nun auch nicht unbedingt schlecht, oder?

Für alle, die jetzt neugierig geworden sind und sich ihr eigenes Urteil bilden möchten, hier das Rezept zum Nachbacken: Daisy Lowes Roher Karottenkuchen!

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