Chou à la crème – der neue Trend aus Frankreich

Unterwegs

Könnt ihr noch klebrige Cupcakes und fettige Cronuts sehen? Ganz ehrlich: Wir nicht.

Als Alternative schlagen wir etwas Eleganteres, Feineres, hach, einfach Liebenswertes vor: Den Chou à la Crème! Wir haben ihn in Paris entdeckt, im hübschen Viertel Marais, das ja zu den angesagteren unter den Pariser Stadtvierteln gehört. Dort betreibt Lauren Koumetz seit 2011 und mittlerweile in zweifacher Ausführung das Popelini – der Himmel des Chou à la crème!

Diese Choux à la crème, so der Plural, werden in etwa so ausgesprochen wie der Schuh, was hier im Verlag zu Wortspielen vom typisch weiblichen Chou-Fimmel bis Chou-hu führt. Hinter dem gewöhnungsbedürftigen Namen stecken kleine Köstlichkeiten der französischen Pâtisserie! Sie werden nicht gerne einfach nur „Chou“ genannt, denn dann wären wir übersetzt beim Kohl, und bei aller Liebe zu Krautsalat, so ein süßes Ding ziehen wir dem doch bei weitem vor. Man darf sie auch nicht „Windbeutel“ nennen, denn das klingt viel zu plump. Nein, Choux à la crème sind feine Brandteigkugeln, gefüllt mit einer Crème Pâtissière, meistens haben sie noch einen Deckel aus Krokant oder Schokolade auf dem Kopf und ein fruchtiges Herz schlägt in ihnen. Seht selbst:

Popelini Chou à la crème livre Marabout

Der Chou à la crème ist der neue funkelnde Stern am Himmel der Gebäck-Trends und löst Cronuts, Cragel, Wonut und Bruffin ab (wirklich, die gibt es – ob es sich lohnt, dafür Google anzuwerfen, ist die andere Frage) und haben das Zeug dazu, sich neben Éclairs und Macarons als französisches Gebäck für die Ewigkeit zu behaupten. Während der Teig immer gleich ist – ein Brandteig –, sind der Kreativität beim Füllen der Choux keine Grenzen gesetzt: Die Crème aus Milch, Eiern, Zucker und etwas Stärke wird aromatisiert mit Schoko, mit Likör, mit Obst, mit…Baileys, mjam. Dann nach Belieben noch ein Tupfer Konfitüre rein und ein hübsches Krokant-Deckelchen drauf, fertig.

Auf nach Paris also! Das ist ja sowieso eine wundervolle Stadt und wer das Urlaubsgeld noch nicht ganz verplant hat, kann hier ihr Laurens Kreationen aus erster Hand ausprobieren:

Popelini
29 rue Debelleyeme 75003 Paris
oder
44 rue des Martyrs 75009 Paris

P.S.: Weil wir selbst schon schwer verliebt sind und die kleinen Choux à la crème als Kolleg*innen adoptiert haben, verwandeln wir uns spontan in Choux, wie ihr unten seht. Très chic!

Popelini Chou à la crème livre Marabout

(c) Koumetz, Robert: Chou à la Crème, Marabout 2014 (2), Neuer Umschau Buchverlag (1)

2 Gedanken zu “Chou à la crème – der neue Trend aus Frankreich

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