Heißer Trend und einfach gut: Kimchi

Allgemein

Kimchi: Die asiatische Schwester des Sauerkrauts ist gerade ein bisschen hipper als der Krautklassiker und wartet außerdem mit neuem, würzigem Geschmack auf. Wagt euch mit den Profi-Tipps der Krautbraut an euer erstes Kimchi, hier gibt’s das Rezept.

Kimchi Rezept Fermentieren Krautbraut Sauerkraut asiatisch 2

Einfaches KrautBraut-Kimchi

Diese Kimchi-Variante ist vegan. Sie basiert außerdem auf Zutaten, die in
jedem gut sortierten deutschen Supermarkt zu finden und daher unkompliziert
im Einkauf sind. Eine klassischere Version mit koreanischen Zutaten
aus dem Asia-Laden findet ihr in Fermentieren ganz einfach selbst gemacht.

Hier geht’s direkt zum PDF-Download für das Kimchi-Rezept

1 großer Chinakohl
2 Karotten
1 weißer Rettich
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 dickes Stück Ingwer
4 Knoblauchzehen
4–6 EL fermentierte
Chilisauce oder 2 rote Chilis
Salz

Den Chinakohl in 1– 2 cm breite Streifen schneiden. In eine große Schüssel geben und mit einer Salzlake bestehend aus 20 g Salz auf 1 Liter Wasser (Zimmertemperatur) bedecken. Den Kohl zusammendrücken, damit er komplett von der Lake bedeckt ist. Evtl. mit einem Porzellanteller beschweren. Zwei Stunden stehen lassen.

Möhren und Rettich schälen, grob raspeln, die Frühlingsszwiebeln in dicke Ringe schneiden und beiseite stellen. Ingwer und Knoblauch schälen und recht fein zerkleinern. Entweder mit der Chilisauce oder mit den entstielten, aber nicht entkernten und feingehackten Chilis und etwas von der Kohl-Salzlake (aus der Schüssel) mischen. Den Kohl in ein Sieb schütten, dabei ein großes Glas Lake auffangen. Den gut ausgedrückten Kohl in die Schüssel zurückgeben, mit Karotten, Rettich und Frühlingszwiebeln gut mischen und alles etwas verkneten. Probieren. Der Kohl sollte angenehm salzig schmecken. Wenn nicht, behutsam nachsalzen. Mit der Chili-Ingwer-Mischung übergießen und alles mit den Händen gut verkneten. Dabei eventuell Einweghandschuhe tragen.

Das Kimchi in Gläser mit Bügelverschluss füllen. Dabei alles fest in die Gläser drücken, es dürfen keine Luftblasen eingeschlossen werden. Die Gläser sollten bis maximal einen Finger breit unter den Rand befüllt werden. Wenn das Kraut nicht komplett mit Flüssigkeit bedeckt ist, etwas von der aufgefangenen Kohlsalzlake nachgießen. Die Flüssigkeit sollte nicht ganz bis an den Rand des Glases reichen, sonst droht Überlaufgefahr! Falls das letzte Glas nicht mehr komplett gefüllt werden kann, ein kleineres Glas befüllen oder das frische KrautChi als Salat servieren.

Die Gläser für die Fermentation an einen warmen Ort stellen und die Milchsäurebakterien drei bis vier Tage ihre Arbeit verrichten lassen. Die Fermentation führt zur Bildung von leichtem Schaum und Kohlensäurebläschen, die das Kraut im Glas auflockern und nach oben drücken. Daher täglich einen Blick auf die Gläser werfen und ggf. das Glas öffnen und das Kraut mit einem sauberen Löffel wieder andrücken, bis es mit Flüssigkeit bedeckt ist. Dabei gleich probieren, ob euch das Kimchi schon scharfsauer genug ist. Lasst euren Geschmack entscheiden und traut euch langsam an immer intensiveres, d. h. länger fermentiertes Kimchi heran. Dann ab damit in den Kühlschrank, dort hören die Bakterien auf zu arbeiten. Im Kühlschrank hält es sich mindestens zwei bis drei Monate. Eigentlich auch länger, aber es wird auch immer schärfer und saurer, und das ist für ungeübte Gaumen dann nicht mehr so lecker.

Ein Kimchi-Rezept aus dem Fermentier-Buch der Krautbraut. Darin findet ihr viele weitere Rezepte, mit denen ihr die Fermentier-Kunst von Grund auf lernen könnt, vom Basic-Sauerkraut über Senfgurken, selbst gemachtem Joghurt und Frischkäse, Sauerteigbrot bis hin zu gesunden Getränken wie Kefir & Co. Alles drin was man braucht, wenn einen der Fermentier-Virus so richtig erwischt hat.

Kimchi Rezept Fermentieren Krautbraut Sauerkraut asiatisch 3

KrautBraut links, Kimchi-Kennerin rechts.

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