PUDDING-DONNERSTAG

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Heute muss es vor allem einfach gehen, denn gestern mussten wir uns ja leider von unserem Mixer verabschieden…
Das Rezept für den Chia-Pudding mit Kokos ist genau das: einfach, aber lecker. Die Kokosmilch kommt heute also nicht aus dem Mixer, sondern aus der Dose, aber das ist zu verschmerzen.

… ein bisschen Hintergrundwissen zu den Chia-Samen: Die Chia-Pflanze ist eine Salbei-Art und stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Die Samen sehen aus wie Mohn, schmecken aber eher nach Sesam und enthalten richtig viele Omega-3-Fettsäuren (gesund!, gesund!) – pro Gramm sogar mehr als Lachs. Außerdem stecken lauter gute Sachen wie Kalzium und Eisen drin, obendrein sind die kleinen Samen auch noch eine wertvolle Ballaststoffquelle.

Logisch, dass Chia-Samen damit zu den Superfoods zählen und es kann absolut nicht schaden, sich einen kleinen Vorrat davon anzulegen. Wir haben sie selbst im Kleinstadt-Bioladen besorgen können, in größeren Städten sollte das also erst recht kein Problem sein. Und dann gibt es ja auch noch das Internet… Die Samen sind zwar verhältnismäßig teuer (wir haben für 105 Gramm 4,99 € bezahlt), aber hat Gesundheit einen Preis? ;)

 

CHIA-PUDDING MIT KOKOS

reicht für zwei kleine Schalen

400 ml Kokosmilch (kann auch durch Mandelmilch ersetzt werden; gekauft oder selbst gemacht)
3 EL Chia-Samen
1 TL Honig
Toppings: Gojibeeren, Feigen, Kokoschips und Beeren nach Wahl (oder einfach alles, was ihr in euren Obstschalen noch finden könnt)

Die Chia-Samen in eine Schüssel mit Kokosmilch füllen und mit einem Teelöffel Honig verrühren. Wir hatten keinen Honig zu Hause, in unserem Fall gab es deshalb einen Teelöffel Agavendicksaft zum Pudding. Hauptsache süß, oder?!
Die Mischung über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.
Den fertigen Pudding am nächsten Tag dann nur noch auf Schälchen verteilen und mit Toppings nach Wunsch garnieren.
Im Rezept sind Gojibeeren, Feigen und so weiter angegeben und das passt wahrscheinlich gut zum Geschmack des Puddings. Wir haben uns an der heutigen Verfügbarkeit von Feigen im Gemüseladen um’s Eck orientiert (es gab keine!) und uns deshalb für Kaki entschieden, aber auch die passen geschmacklich sehr gut dazu (und farblich sowieso). Kokoschips haben wir von unserem gestrigen Beerensnack noch genug übrig, die kommen zum Schluss auch noch obendrauf.

SchaleGläserIm Kühlschrank in einem luftdicht verschlossenen Gefäß hält sich der Pudding ein paar Tage.

Vegan, lecker, gesund.

 

 

 

 

Fotografie © Fotografie © Marita Karlson: Balance Your Life, Neuer Umschau Buchverlag 2014 (1), Neuer Umschau Buchverlag (1)

„Let’s make the rest of your life the best of your life.“

Balance Your Life - Smoothies, Säfte, Snacks, Im Selbstversuch

Dcover_balanceas neue Jahr und unsere guten Vorsätze sind jung und wir noch enthusiastisch genug, sie einhalten zu wollen. Klar, dass auch bei uns Klassiker wie „gesünder essen/leben“ auf der Liste stehen. Dafür kommt Marita Karlsons „Balance your Life“ natürlich gerade recht: hier gibt’s nämlich jede Menge Rezepte für ebenso gesunde wie leckere Smoothies, Snacks und Säfte für den Extra-Energieboost am Tag.

Umschau im Selbstversuch – gerührt, geschüttelt und getestet!

Los geht’s heute ganz entspannt mit einem garantiert unkomplizierten Rezept für selbst gemachte Mandelmilch, das ist nämlich eine Grundzutat vieler Smoothies.

MILKY MONDAY (MANDELMILCH)

ergibt ca. 1 l

200 g blanchierte Mandeln
1 l Kokoswasser (oder Wasser)
1 Prise Himalajasalz (oder Salz)
1 Mixer
1 Küchenhandtuch zum Abseihen

So geht’s:
Die Mandeln müssen mindestens 6 Stunden in einer Schüssel mit Wasser quellen (der Mixer wird’s später danken!), wir haben sie einfach über Nacht einweichen lassen.
Vor dem Pürieren das Wasser abgießen und die Mandeln waschen, dann ab damit in den Mixer.

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Kokoswasser dazu und alles bei hoher Stufe pürieren, bis eine feine, weiße Milch entsteht. Eine Prise Salz dazu, das rundet den Geschmack ab!

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Wer einen Nussmilchbeutel zur Hand hat, der seiht die Milch durch diesen in eine Schüssel ab. Wir haben das Ganze aber problemlos auch mit einem gewöhnlichen Küchenhandtuch geschafft, dabei das Handtuch natürlich gut ausdrücken.

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Das so entstandene „Mandelmehl“ kann man bestimmt gut beim Backen anstelle von gemahlenen Mandeln verwenden, es muss dafür aber erst noch getrocknet werden. Zu guter Letzt in eine verschließbare Glasflasche abfüllen; im Kühlschrank ist die Mandelmilch so bis zu drei Tage haltbar.

Mandelmilch sieht aus wie normale Milch, ist aber etwas süßer und schmeckt – dreimal dürft ihr raten – natürlich nach Mandel. Passt als (vegane) Alternative im Kaffee oder im Müsli, wir brauchen sie aber morgen für unseren ersten Smoothie der Woche, und der wird grün!

Fotografie © Fotografie © Marita Karlson: Balance Your Life, Neuer Umschau Buchverlag 2014 (1), Neuer Umschau Buchverlag (5)