Feel Good Week: Rezept für Low-Carb-Schokokuchen

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Low Carb ist sowas von nicht low taste. Wer die Ernährungsumstellung wagt, sollte Süßes nur in Maßen essen, aber ab und an geht es einfach nicht ohne Schokokuchen. Das hat sich auch unsere Low-Carb-Buchautorin Annie Bell gedacht und dieses hervorragende Rezept für Schokokuchen low carb entwickelt.

2015 – Rückblick auf ein Jahr voller Lieblingsbücher, Teil I

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Herzlich willkommen 2016! Wir wünschen euch ein fröhliches und gesundes neues Jahr, in dem ihr eure Ziele und Wünsche erreicht und eure Regale mit vielen weiteren Lieblingsbüchern auffüllen könnt.

Wir nutzen den Neustart, kurz zurückzuschauen und dann in ein aufregendes neues Jahr zu starten. In zwei Teilen blicken wir zurück auf die Bücher, die wir 2015 herausgebracht haben und zum Wochenende verraten wir euch dann schon einige der Projekte, an denen wir gerade arbeiten und die 2016 bei Umschau erscheinen werden.

Das war die Low-Carb-Woche

Allgemein, Low Carb Revolution, Low Carb Revolution

Heute geht die Low-Carb-Woche zu Ende, da habe ich mir einige grundlegende Gedanken zum Thema gemacht. Zunächst einmal war es eine interessante Woche mit einigen Rezepten, die meinen Speiseplan sicher auch in Zukunft bereichern werden. Mehr Käse auf Salatblatt als Käse auf Brot und mal ein Kuchen ohne Mehl und Zucker. Was Annie Bells Kochbuch „Low Carb Revolution“ angeht, werde ich daraus sicher noch einiges probieren, zu dem ich bislang nicht gekommen bin, den Fake-Kartoffelsalat aus Sellerie zum Beispiel oder die Entenbrust mit Roter Bete vom Blech. Mir gefällt, dass Annie Bell kein großes Tamtam um Low-Carb-Ernährung macht, sondern einfach Gerichte zusammengestellt hat, die alltagstauglich und lecker sind und die die Nicht-Low-Carber in der Familie mit Nudeln & Kartoffeln ergänzen können. Vielleicht nicht die strengste Art dieser Ernährungsweise, aber in jedem Fall eine praktische.

Der dunkle Schoko-Mousse-Kuchen in der Kolleg*innenkritik

Im Selbstversuch, Low Carb Revolution, Low Carb Revolution

Wie immer, wenn man leckeres Gebäck in die Büroküche stellt, ist es ratz-fatz verputzt. Ich hatte vorher nicht verraten, was im Low-Carb-Schokokuchen steckt, und die Reaktionen waren eindeutig: Lecker (das ist schon mal das Wichtigste), nicht zu süß, dafür sehr schokoladig, fruchtig, saftig und wunderbar moussig. Es wurde lebhaft geraten: So cremig – ist da Frischkäse drin? Feigen? Purer Kakao?

Schokokuchen Low Carb Revolution Bild

Kann denn Kakao Sünde sein? Ein Low-Carb-Schokokuchen!

Allgemein, Im Selbstversuch, Low Carb Revolution

Schokolade! Mein Grundnahrungsmittel, das mir in der Low-Carb-Woche echt gefehlt hat. Es gibt ein paar recht gute, kohlenhydratarme Schokoladen und Bitterschokolade mit einem ausreichenden Kakaogehalt (99 % wären wohl ideal – aber die sind oft einfach zu bitter) ist nach Meinung einiger Low Carber auch ok. Aber manchmal fällt es ja leichter, etwas komplett wegzulassen. Und wie Annie Bell über die Dessertrezepte sagt: Die sind zwar „relativ Low Carb“, aber dennoch nur was für besondere Tage.

Low Carb Revolution rollt über die Straßen

Ein Buch fürs Leben, Low Carb Revolution

Gestern wurde „Low Carb“ auf LKWs verladen und hat sich auf den Weg zu den Großhändlern gemacht! Hoffentlich packen die schnell aus, dann könnt ihr schon in den nächsten Tagen eure „Low Carb Revolution“ bestellen. Einfach direkt bei uns bestellen oder im Buchhandel nachfragen und das knallgelbe Schmuckstück fürs Bücherregal gehört euch!

Die ganz genauen Angaben:
Annie Bell: Low Carb Revolution
Umschau Verlag
978-3-86528-147-0

Annie Bell Low Carb Revolution Neuer Umschau Buchverlag deutsche Ausgabe

Illustration © Sam Wilson in: Annie Bell „Low Carb Revolution“, Neuer Umschau Buchverlag

Rrrrröstgemüse. Damit die Verlagsvilla duftet.

Allgemein, Im Selbstversuch, Low Carb Revolution

Nach dem Schlemmermahl von gestern fällt das Mittagessen heute etwas sparsamer aus: Es gibt ein simples Röstgemüse aus dem Ofen – ja, so eine Küche in der Arbeit ist extrem praktisch, wir sind ja nicht umsonst ein Kochbuchverlag!

Für heute war es perfekt und so einfach zuzubereiten! Morgens habe ich das Gemüse geschnippelt, es mit geklärter Butter und Gewürzen (Harissa sorgt für eine gute subtile Schärfe!) in eine Box gegeben, in der es sicher zum Arbeitsplatz transportiert werden konnte. So mariniert das Gemüse praktischerweise auch gleich. Annie Bell reicht dazu z. B. Ragout, geschmortes Fleisch oder Fisch, oder einfach etwas luftgetrockneten Schinken.

500 g Knollensellerie, geschält und in 1–2 cm dicke Spalten geschnitten
400 g Rote Bete, geputzt, die Enden entfernt, in Spalten geschnitten
400 g Karotten, geputzt, längs halbiert und in zwei kurze Stücke geschnitten
75 g Butter
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (*die Redaktion rät: statt Pfeffer ½ TL Harissa – in die Butter rühren schön scharf!)

Den Backofen auf 210 °C (Umluft 190 °C) vorheizen. Das Gemüse auf ein großes Backblech geben. Die Butter klären. Das Gemüse salzen, pfeffern und gut durchmischen. Anschließend dicht nebeneinander, aber nicht überlappend auf dem Blech verteilen und 70–75 Minuten im heißen Ofen goldbraun rösten. Nach der Hälfte der Garzeit mit einem Pfannenheber wenden.

Kohlenhydrate 18,5 g Protein 3,9 g

Low Carb Revolution Umschau Verlag Roestgemuese

TASTE in Frankfurt oder: unterwegs essen

Low Carb Revolution, Unterwegs

Den gestrigen Abend verbrachten Teile des Umschau-Teams bei TASTE, der Eröffnungsfeier für das Rheingau Gourmet & Wein Festival, einer stilvollen Party im grandiosen Gesellschafthaus des Frankfurter Palmengartens. Welche Verlockungen! Die besten Winzer und Köche der Region aufgereiht im Saal, man schlendert vorbei und probiert sich durch: Das Schlaraffenland kann einpacken!

TASTE Frankfurt Umschau Verlag

In meiner Low-Carb-Woche stellte sich für mich vorher nur die Frage: Was esse ich denn da? Wird das eine unlösbare Aufgabe und werde ich hungrig nach Hause fahren?

Weit gefehlt! Natürlich kann man bei so einer Veranstaltung nicht genau überprüfen, wie viel Zucker, Sahne, Fett etc. in jedem Häppchen steckt. Doch wurde ich durch die Gerichte daran erinnert, dass die Haute Cuisine ansatzweise in Richtung Low Carb tendiert: Wie sonst sollte man auch 5- bis 9-Gänge-Menüs schaffen? Sicherlich nicht, indem der Nudelsalat den ersten und der Kartoffelgratin den zweiten Gang bildet.

Die Praxis sah also so aus: Ich habe die unglaublich zarte geschmorte Wagyu-Schulter mit Parmesanbröseln und Grapparosinen, die Jakobsmuschel mit Speck und Heu-Hollandaise, das Ziegenfrischkäsesorbet sehr genossen – und die überall stehenden Brotkörbe einfach ignoriert. Was einem bei dieser Auswahl an Gerichten auch nicht schwer fällt. Vielleicht nicht die konsequenteste Art der Low-Carb-Ernährung, aber mit Sicherheit eine sehr alltagstaugliche Variante.

TASTE Frankfurt Umschau Verlag_2

Low-Carb-Frühstück – eine Herausforderung am Morgen

Allgemein, Im Selbstversuch, Low Carb Revolution, Low Carb Revolution

Zum Frühstück stehen bei 38 % der deutschen Haushalte mit Kindern Cerealien (Cornflakes & Co.) auf dem Speiseplan, weitere 43 % essen Müsli – Zahlen, die Low-Carb-Fans wahrscheinlich Gänsehaut bereiten. Dabei stecken in diesen 19% ja auch noch die Brot- und Gebäckfrühstücker! Die Wenigsten ernähren sich morgens also kohlenhydratarm, dabei wäre das ein weniger belastender Start in den Tag.

Normalerweise gehöre ich zu den 19%: Unbedingt Brot! Mit Marmelade und Honig. Sonst schmeckt der Kaffee nicht. Doch ein Low-Carb-Frühstück, wie es Annie Bell vorschlägt, ist für mich aus anderem Grund eine Herausforderung: Damit man nicht gleich wieder hungrig wird, plädiert sie für ein herzhaftes, proteinreiches Frühstück – also z.B. Rezepte aus ihrem Kapitel „Eierspeisen“. Da gibt es Eier-Wraps, eine Räucherlachs-Frittata, eine Tortilla…Sicherlich total lecker. Nur bitte nicht zum Frühstück schon so viel Ei! Ich schnipplse mir daher lieber einen halben Apfel in den Sojajoghurt und toppe das Ganze mit Kokoschips und Sonnenblumenkernen, Leinsamen und Sesam.

Neuer Umschau Buchverlag Low Carb Revolution Frühstück

Wer es jedoch herzhaft mag, für den kommt hier das Rezept für Eier-Wraps – eigentlich auch perfekt als Büro-Lunch, wenn eine Pfanne in der Nähe ist. Guten Appetit!

Annie Bells Tipp: Kartoffel-Tortillas sind tabu, aber diese hauchdünnen Omelettrollen sind ein guter Ersatz. Füllen Sie sie mit Ihren Lieblingszutaten, von Räucherlachs und Frischkäse bis hin zu zerrupftem Entenfleisch und Gurke.

Für 4 Portionen
4 mittelgroße Eier
1 EL Zitronensaft
3 gehäufte EL grob
gehacktes Koriandergrün
1 EL Pflanzenöl und 1 weiterer EL zum Braten
1 TL fein gehackter frischer Ingwer
1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt
1 gehäufter TL fein gehackte
mittelscharfe grüne Chili
Meersalz

NEUTRALE WRAPS

Verrühren Sie 4 mittelgroße Eier, 1 EL Olivenöl extra vergine, 1 EL Wasser und etwas Meersalz und bereiten Sie die Omeletts wie oben beschrieben zu. Servieren Sie sie zusammengerollt als Wraps.

  • Bestreichen Sie die Omeletts großzügig mit Quark oder fettarmem Weich- oder Frischkäse, belegen Sie sie mit je einer Scheibe Kochschinken und garnieren Sie sie mit Kressestielen, mit Senf- oder Kressesprossen.
  • Bestreichen Sie die Omeletts mit fettarmem Weich- oder Frischkäse, belegen Sie sie mit Räucherlachsscheiben, beträufeln Sie sie mit einigen Spritzern Zitronensaft.
  • Bestreichen Sie die Omeletts mit schwarzer oder grüner Oliventapenade, belegen Sie sie mit gekochten Spargelstangen und geviertelten Kirschtomaten.

 Nur die Omeletts: Kohlenhydrate 0,3 g Protein 6,3 g

Neuer Umschau Buchverlag Low Carb Revolution Frühstück

Fotografie © Annie Bell: Low Carb Revolution; Neuer Umschau Buchverlag 2015 (1), Neuer Umschau Buchverlag (1)

Hier fehlt ja gar nichts? Coq au Vin.

Allgemein, Im Selbstversuch, Low Carb Revolution, Low Carb Revolution

Sonntag. Zeit zum Kochen. Oder auch einfach: Zeit, einen Coq so lange im Vin schmurgeln zu lassen, bis er butterweich wird. So geschehen heute, beim ersten Rezept aus Annie Bells „Low Carb Revolution“.

Zur Erinnerung: Nix mit Bandnudeln und  Pellkartoffeln als Beilage, das wäre ja High Carb. Es gibt Huhn mit Champignons und feinen Zwiebeln, die im Rotweinsud ihren süßen Geschmack offenbaren. Das Interessante: Die stopfende Carb-Beilage fehlt nicht mal dem Herrn im Hause, die sensorische Aufmerksamkeit kann sich ganz auf das Fleisch richten (das selbige auch sehr verdient hat) und danach kommt es nicht zum Mittagstief. Ein simples Mittagsmahl mit Klasse, bei dem nichts fehlt!

Auffällig am Rezept ist, dass Annie Bell immer mal wieder Fett abgießt und abschöpft. Das ergibt Sinn, denn in der Sauce schwimmt es mit, aber die guten Proteine stecken natürlich im Fleisch, nicht im Fett. Dennoch verwendet sie in ihren Rezepten sympathischerweise keine Ölsprays, mit denen der Pfanne homöopathische Dosen Öl verabreicht werden.

Und hier ist das Rezept – vielleicht für euren nächsten lazy sunday?

Für 4 Portionen

1 EL Pflanzenöl
1 ganzes Hähnchen (1,6 kg, Freilandhaltung), in 6–8 Teile zerlegt (wir haben für 2 Personen 3 Hähnchenschlegel verwendet)
75 g ungeräucherter, durchwachsener Bacon ohne Schwarte, gewürfelt
600 ml Rotwein
150 ml Hühnerbrühe
‚1 Lorbeerblatt
2 Stiele frischer Thymian
15 g Butter
200 g kleine Zwiebeln oder Schalotten, geschält
100 g Champignons, geputzt
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Handvoll glatte Petersilie, grob gehackt, zum Servieren

Den Backofen auf 150 °C vorheizen. Das Öl bei mittlerer bis hoher Temperatur in einem großen gusseisernen Bräter erhitzen. Die Hähnchenteile von allen Seiten salzen, pfeffern und portionsweise anbraten. In eine Schüssel geben und das Fett aus dem Bräter abgießen.

Den Bacon in wenig verbliebenem Fett braten, bis er zu bräunen beginnt und das Fett bis auf 1 EL abgießen. Anschließend die Hähnchenteile zurück in den Bräter geben, mit Rotwein und Brühe ablöschen und das Lorbeerblatt und den Thymian hinzufügen. Zum Kochen bringen und zugedeckt 1 ½ Stunden im heißen Ofen schmoren lassen, bis das Fleisch gar und zart ist. Nach der Hälfte der Zeit die Hähnchenteile wenden.

Die Butter bei schwacher Hitze in einer beschichteten Pfanne zerlassen. Darin die Zwiebeln unter Rühren 15 Minuten andünsten. Kurz vor Ende der Garzeit (5–7 Minuten) die Champignons hinzufügen und mitdünsten; die Mischung sollte hellbraun gedünstet sein. In der Zwischenzeit die Hähnchenteile aus dem Sud nehmen und in eine Schüssel geben. Behutsam das Fett vom Sud abschöpfen und diesen um die Hälfte einkochen, dabei immer wieder Fett abschöpfen. Das Fleisch zurück in die Sauce geben und, falls nötig, zugedeckt nochmals erhitzen. Zwiebeln und Pilze dazugeben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken, auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit Petersilie bestreut servieren.

Kohlenhydrate: 2,6 g
Protein: 56,1 g

Coq au vin aus "Low Carb Revolution